ÖGKJ-Wissenschaftspreis

Wir gratulieren der diesjährigen Gewinnerin des ÖGKJ-Wissenschaftspreises herzlich! Dr. Ulrike Pötschger von der St. Anna Kinderkrebsforschung wurde für die beste kinderonkologische Forschungsarbeit ausgezeichnet. Die Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe unterstützt den ÖGKJ-Wissenschaftspreis seit vielen Jahren.

Dr. Ulrike Pötschger forscht zum Thema Neuroblastom. Dies ist eine Krebserkrankung des Nervensystems, die hauptsächlich Kleinkinder bis zum sechsten Lebensjahr betrifft. Etwa bei jedem zehnten Kind, das an Krebs erkrankt, handelt es sich um ein Neuroblastom.

Die ausgezeichnete Forschungsarbeit zeigt, dass Neuroblastome mit einer schlechteren Überlebenschance einhergehen, wenn sie genetische Veränderungen im ALK-Gen aufweisen und zur Hochrisikogruppe gehören. Die anaplastische Lymphomkinase ALK ist ein Protein, das bei Aktivierung das Tumorwachstum anfeuert. Basierend auf unseren Ergebnissen wird in einer kommenden europaweiten Therapiestudie, der Einsatz eines ALK-Hemmers bei Patienten mit Veränderungen im ALK-Gen, mit dem Ziel durch eine zielgerichtete Therapie die Prognose dieser Patienten wesentlich zu verbessern, evaluiert.

 

 Am Bild von links nach rechts: Prim. MedR. Ass.Prof DDr. Peter Voitl, MBA; A.Univ.-Prof. Dr. Daniela Karall, Präsidentin der ÖGKJ; Florian Schwarz, Geschäftsführer der Österreichischen Kinder-Krebs-Hilfe; Dr. Ulrike Pötschger, Preisträgerin, St. Anna Kinderkrebsforschung; Univ.-Prof. DDr. Thomas Lion, St. Anna Kinderkrebsforschung.

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Am Bild von links nach rechts: Prim. MedR. Ass.Prof DDr. Peter Voitl, MBA; A.Univ.-Prof. Dr. Daniela Karall, Präsidentin der ÖGKJ; Florian Schwarz, Geschäftsführer der Österreichischen Kinder-Krebs-Hilfe; Dr. Ulrike Pötschger, Preisträgerin, St. Anna Kinderkrebsforschung; Univ.-Prof. DDr. Thomas Lion, St. Anna Kinderkrebsforschung.

(c) ÖKKH

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