Talking in Symbols - wie man auch ohne Worte sprechen kann

Jedes Projekt hat seine individuelle Entstehungsgeschichte
Immer wieder kommt es zu Kommunikationsproblemen mit PatientInnen und deren Angehörigen aufgrund nicht-deutscher Muttersprache. Dadurch ist es oft nicht möglich, ausreichend intensive, Gespräche mit den betroffenen zu führen und den Klinikalltag passend zu gestalten.

Doch wie kann dieses Problem gelöst werden?
Um diese Sprach- und Kulturbarrieren zu überwinden, entwickelt das AKH-Wien in Zusammenarbeit mit der ÖKKH ein nonverbales Kommunikationstool. Bei „Talking in Symbols“ sollen Basisthemen, Grundbedürfnisse, medizinische Prozeduren, psychosoziale Angebote und Therapieangebote an der Klinik sowie Alltagstätigkeiten, mithilfe von Bildkarten, vermittelt werden.
Mit diesem Tool sollen Barrieren reduziert und eine verbesserte Kommunikation in der Klinik ermöglicht werden.


Die Belohnung-der Förderpreis

Für dieses Projekt erhielt die Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe im April den Förderpreis Occursus in der Höhe von 10.000 € Euro. Der Förderpreis unterstützt die Umsetzung neuer Projektideen für eine verbesserte Kommunikation in der Onkologie. Darüber hinaus sollten innerhalb eines Jahres ab der Preisverleihung konkrete und sichtbare Schritte umgesetzt werden können. Das erwähnte Projekt „Talking in Symbols“ wurde von der Jury, aufgrund der praktischen Umsetzbarkeit und der Möglichkeit der Übertragung in andere Bereiche, für den Förderpreis ausgewählt.

...und als Abschluss, die Preisverleihung
Im April 2018 fand in Villach eine Preisverleihung statt, bei welcher Herr Wilhelm Dibon, Präsident der ÖKKH und Frau Dr. Ulli Leiss, klinische Neuropsychologin im AKH, den Preis entgegennahmen. (siehe Foto)

Wir freuen uns sehr über diesen Preis und die Anerkennung für dieses großartige Projekt.

 

 

(c) OeGHO 2018

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