Florianisänger

Der heilige Florian ist nicht nur Patron der Feuerwehren, er ist auch Beschützer der Schmiede und Rauchfangkehrer sowie Helfer bei Wasser- und Feuergefahren. Ihm zu Ehren wird das Florianisingen abgehalten. Dieser Brauch ist nur im Jauntal und in der Gegend von Zell/Sele bekannt. Am Abend des 3. Mai sammeln sich die ledigen Burschen (mittlerweile auch verheiratete Männer) von Gösselsdorf im Gasthaus Wallerwirt, von wo sie von Haus zu Haus ziehen. Sie besingen in einem Lied den heiligen Florian und wünschen den Hausleuten alles Gute. Als kleines Dankeschön bekommen die Florianisänger Eier und Schweinefett oder eine kleine Geldspende. Das Florianilied wird in Gösselsdorf seit jeher in slowenischer und deutscher Sprache gesungen. Nachdem bei allen Häusern gesungen wurde, gibt es beim Wallerwirt eine große Eierspeise. Im Rahmen dieser Veranstaltung konnte ein Betrag von € 1000.- gesammelt werden. Diese Spende wurde am 3. Februar 2017 an Frau Margit Binder von der Kärntner Kinder-Krebshilfe übergeben.

 

(c) 2017

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