CSI Kinderonko

Ein Unterrichtsprojekt der anderen Art hat angehende Polizisten mit Funkgeräten, Teddys und Co im Gepäck am Donnerstag, 08.09.11, auf die Kinderonkologie des LKH Graz geführt. Ihr Ziel: Sie wollten den Kindern Abwechslung vom Spitalsalltag bieten - und von ihnen lernen.

"Im Rahmen des Psychologie-Unterrichts entstand die Idee, auf sozialer Ebene - konkret auf der Kinderonkologie - aktiv zu werden", erläutert Kurskommandant Klaus Suppan die Hintergründe zur Initiative des steirischen Bildungszentrums der Sicherheitsexekutive (BZS). "Das Anliegen der Kursteilnehmer war es, einerseits den Kindern Freude zu bereiten und zum anderen, Erfahrungen im Umgang mit schwer kranken Personen zu sammeln."

Nach intensiven Vorbereitungen im Unterricht und in Zusammenarbeit mit der Station sowie der Steirischen Kinderkrebshilfe starteten zwölf Polizeischüler am Donnerstag, 08.09.11, ihren "Sondereinsatz" auf der Kinderonkologie. Unter anderem wurden "Fahndungen" nach dem Polizeibären eingeleitet, Finger- und Tatzenabdrücke sichergestellt und Infos via Funk ausgetauscht. Die Kinder entpuppten sich dabei als echte Spürnasen: Sämtliche Fälle wurden gelöst. Als Prämie gab es Polizeibären und Schlüsselbänder.

"Die "CSI Kinderonko" hat tolle Arbeit geleistet", zieht Univ.-Prof. Dr. Herwig Lackner, der stellvertretende Leiter der Kinderkrebsstation, Bilanz. "Für die Kinder war es wahnsinnig aufregend und spannend - ich bin überzeugt davon, dass die Freude lange anhalten wird."

Die Polizeischüler zeigten sich nach dem Einsatz zufrieden und bewegt: "Die Begeisterung der Kinder war beeindruckend. Für uns war es eine tolle Erfahrung, und wir sind dankbar dafür."

 

 

 

(c) 2011

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