Austausch über die Grenzen hinaus beim Retinoblastom-Treffen in Düsseldorf

Alljährlich organisiert die KinderAugenKrebsStiftung (KAKS) mit Sitz in Bonn ein Retinoblastom-Treffen für betroffene Kinder und Familien. Das Treffen schafft im Rahmen eines lustigen Kinderfestes, informativer Workshops sowie Diskussionsrunden einen Ort und Platz für Austausch und Gespräche über die Tumorerkrankung Retinoblastom. 

Austausch über die Grenzen hinaus
Zum Retinoblastom-Treffen in Düsseldorf waren heuer auch VertreterInnen aus Österreich eingeladen. Insgesamt 12 Betroffene und Eltern aus Österreich sowie Anita Kienesberger, Geschäftsführerin der Österreichischen Kinder-Krebs-Hilfe, tauschten sich im informellen Rahmen über die seltene Tumorerkrankung aus. Gerade da die Krankheit sehr selten ist  - in Österreich erkranken pro Jahr ca. vier Kinder an einem Retinoblastom – mangelt es an Informationen bei Eltern, aber auch bei Fachpersonal.

Retinoblastom – was ist das?
„Von dieser Krebsart hatten wir noch nie gehört.“ - Das ist die Aussage vieler betroffener Eltern und verdeutlicht umso mehr die Wichtigkeit des Retinoblastom-Treffens. Das Retinoblastom ist ein bösartiger Tumor in der Netzhaut des Auges und tritt fast immer bei Kindern unter fünf Jahren auf.  Die Symptome sind auch für Laien gut zu erkennen, werden aber dennoch häufig übersehen. Ein Symptom ist zum Beispiel eine weiße Pupille auf Blitzlichtfotos: der Tumor auf der Netzhaut erscheint auf dem Foto als weißliche Pupille. Die KinderAugenKrebsStiftung klärt über diese Warnhinweise mit ihrer Kampagne „Weiß sehen“ auf, um eine möglichst frühzeitige Erkennung des Tumors zu unterstützen.

Wir möchten uns bei der KinderAugenKrebsStiftung ganz herzlich für die Einladung zum Retinoblastom-Treffen bedanken und hoffen, auf eine tolle zukünftige Zusammenarbeit, um auch in Österreich noch mehr Eltern, Kinder- und Augenärzte über das Retinoblastom aufklären zu können.

 

(c) 2015

Alle aktuellen News zeigen