Die Behandlung krebskranker Kinder und Jugendlicher ist langwierig und für die PatientInnen sehr anstrengend und belastend. Da verwundert es nicht, dass sie manchmal die Geduld verlieren und sich nur ungern der notwendigen Behandlung  unterziehen.

Erfahrungsgemäß kooperiert ein Kind besser, wenn es für seine Anstrengungen belohnt wird. Das Konzept der Mut-Perlen ist ein bewährtes Belohnungssystem für die gesamte Behandlungszeit: Für jeden Eingriff und jede Behandlungsprozedur bekommen die PatientInnen eine spezielle Perle, die diesen bestimmten Eingriff oder diese bestimmte Untersuchung symbolisiert.

Die Perlen werden dabei auf eine lange Schnur aufgefädelt. So entsteht eine für jeden Patienten/jede Patientin individuelle Kette.

Fotos: ©Tobias de St. Julien