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01.07.2009

Start der Nachsorge-Camps für krebskranke Kinder und Jugendliche


Wien, 1. Juli 2009: Nachsorge-Projekt der Österreichischen Kinder-Krebs-Hilfe für 200 Kinder und Jugendliche

Am 10. Juli starten wieder die bewährten Nachsorge Camps der Österreichischen Kinder-Krebs-Hilfe. Rund 200 Kinder und Jugendliche, die an Krebs erkrankt sind oder waren, sowie deren Geschwister bekommen wieder die Möglichkeit, unter ihresgleichen abwechslungsreiche Wochen in Österreich mit professioneller psychologischer Betreuung zu verbringen. Die verschiedenen Camps sind nach Alter und Bedürfnissen gestaltet und sind in der Regel kostenlos.

Neues Vertrauen gewinnen

Den Auftakt bildet das zehntägige, so genannte „Onki Camp“ für 8- bis 17-Jährige in Eben/Salzburg: Die TeilnehmerInnen sind an Krebs erkrankt und haben vor kurzem ihre Intensivtherapie im Spital abgeschlossen. Nach der oft langen, fremdbestimmten Zeit der Therapie sollen sie lernen, wieder auf ihre eigenen Bedürfnisse zu achten, Vertrauen in ihren Körper zu gewinnen sowie bestehende und neue Fähigkeiten zu entdecken. „Die BetreuerInnen begleiten die Kinder und Jugendlichen dabei, ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen und ihre Ängste abzubauen,“ erklärt Anita Kienesberger, Geschäftsführerin der Österreichischen Kinder-Krebs-Hilfe. Dies alles erfolgt auf spielerische Weise in einem sicheren Rahmen unter medizinischer, pflegerischer, pädagogischer und psychotherapeutischer Betreuung: „Wir haben ein äußerst professionelles Team aus BetreuerInnen, PsychotherapeutInnen und einem Arzt“, so Kienesberger.

Auch für Geschwister

Während sich das „Onki Camp“ an noch Erkrankte richtet, so bietet die Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe auch mehrere so genannte „Friendship Camps“ für ehemals krebskranke Kinder und Jugendliche, Wochenenden für junge Erwachsene als auch so genannte „Geschwister-Camps“ für Geschwister von Betroffenen an.

Die Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe ist eine Interessensvertretung für krebskranke Kinder und Jugendliche sowie deren Familien. Der gemeinnützige Verein wurde 1988 als Dachverband von sechs regionalen Landesverbänden (Wien/Niederösterreich/Burgenland; Oberösterreich; Salzburg; Steiermark; Kärnten; Tirol/Vorarlberg) ins Leben gerufen.