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01.02.2010

Krebs im Jugendalter, und was nun? - Neue Broschüre der ÖKKH


Wien, 1. Februar 2010: 28 Seiten Infos für junge Menschen mit Krebs

„Krebs – und was nun?“ heißt die neueste Broschüre der Österreichischen Kinder-Krebs-Hilfe (ÖKKH). Auf 28 übersichtlich gestalteten Seiten erhalten Jugendliche, die an Krebs erkrankt sind, Informationen zu allen Themen, die in einer derart schwierigen Situation hilfreich sind. Das Heft gliedert sich in die Kapitel „Krankheit“, „Ausbildung und Beruf“, „Geld und Hilfe“ sowie „Infos“.

Spezielle Fragen Jungendlicher

Rund 250 Kinder und Jugendliche erkranken pro Jahr in Österreich an Krebs. Im Teenageralter wirft die schwere Erkrankung – abseits der nahe liegenden Themen nach Arten, Verlauf, Behandlung oder Gefahren der Krankheit – spezielle Probleme auf: So sind junge Menschen mit Krebs durch die lange und intensive Therapie oft aus dem – in diesem Alter so wesentlichen – sozialen Netz und Freundeskreis geworfen, sie kämpfen mit sexuellen Fragestellungen oder müssen die Schule bzw. Berufsausbildung unterbrechen. Wie man daraus entstehende mögliche Schwierigkeiten bewältigt, den Lebensunterhalt zu bestreiten, werden ebenso behandelt wie eventuelle Behinderungen und der Umgang mit diesen.

Vernetzung

Die ÖKKH bietet mit der neuen Broschüre nicht nur Jugend gerechte Antworten auf viele Fragen, sondern beschreibt auch Plattformen, in denen sich Betroffene vernetzen sowie unter ihresgleichen Aktivitäten und Kontakte pflegen können: Die so genannten „Survivors“ sind eine Gruppe junger Erwachsener, die Krebs haben oder hatten. Auch der „Weg zurück ins normale Leben“, der auf den ersten Blick oft einfacher scheint als er ist, wird in der Broschüre thematisiert.
Erhältlich ist sie in Krankenhäusern, bei der ÖKKH und den Landesverbänden der Kinder-Krebs-Hilfe.

Disclaimer:
Die Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe ist eine Interessensvertretung für krebskranke Kinder und Jugendliche sowie deren Familien. Der gemeinnützige Verein wurde 1988 als Dachverband von sechs regionalen Landesverbänden (Wien/Niederösterreich/Burgenland; Oberösterreich; Salzburg; Steiermark; Kärnten; Tirol/Vorarlberg) ins Leben gerufen.